Infos & Wissenswertes

»Zum Geburtstag wünsche ich mir eine Hebamme... ... die von ihrer Arbeit leben kann

 

Die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Hebammen sind miserabel!

Durch die jahrelange Vernachlässigung der Gebührenanhebung ist die Existenz freiberuflich arbeitender Hebammen bedroht. Viele sehen sich zum Aufgeben gezwungen. Dadurch gerät die wohnortnahe Versorgung der Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in Gefahr. Auch im Krankenhaus hat sich die Situation für Hebammen nicht verbessert. Immer noch müssen Hebammen mehrere Schwangere im Kreißsaal gleichzeitig betreuen. Obwohl die Geburtenzahlen zurückgehen und sich die Verweildauer im Krankenhaus verkürzt, ist die Geburtshilfe aufwändiger geworden und ein Anstieg der Betreuungsleistungen zu beobachten. Damit auch im Krankenhaus die Versorgungssicherheit garantiert werden kann, braucht es genügend Hebammen in den Kreißsälen und den geburtshilflichen Abteilungen. Aber unabhängig davon, ob ein Kind im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause geboren wird: Auf den Anfang kommt es an!

 

Der Deutsche Hebammenverband fordert für die Hebammen in den Kliniken und der Freiberuflichkeit:
Eine Anhebung der Honorare und Gehälter auf ein Niveau, das der hohen Verantwortung entspricht, die Hebammen übernehmen. Eine Finanzierung der Krankenhäuser durch die Politik und nicht durch Lohnverzicht der Beschäftigten. Eine Qualitätssicherung der Geburtshilfe im Krankenhaus durch Senkung der Geburtenzahlen pro Hebamme pro Jahr. Die Solidarität Aller, damit die Wahlfreiheit des Geburtsortes erhalten bleibt.

 

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: DHV, Helga Albrecht, Gartenstr. 26, 76133 Karlsruhe www.hebammenverband.de | www.hebammen-protest.de

 

Unter diesem Link wird in einem kleinen Film geschildert, wie die derzeitige Situation der Hebammen in Deuschland ist.